Kurze Zusammenfassung dieser nicht uninteressanten Meldung.
El comercio 28.5.03

Überraschend für den sTaatssekretär Espín (Energieministerium) bereitet
das Energie- und Bergbauministerium einen Ministerbeschluss vor, der
dafür sorgen soll, dass alles SChweröl von Petroecuador durch OCP statt
durch Sote laufen soll. (Minister ist CArlos Arboleda, sein Berater ist
Alfredo Monge).

Vier Gründe sprächen dafür:
1) die Mischung der Ölqualitäten aufheben
2) Korrosionsschäden an der SOte vermindern (heißt das, Schweröl
korrodiert schneller???)
3) bessere Ölqualität für Raffinerie
4) und für den Export
Eine technische Studie sei noch in ARbeit.

OCP ist auch dafür, denn ohne das staatliceh Schweröl (crudo pesado)
könnte OCP nur 175.000 Barrel täglich befördern, mit dem staatlichen
aber die [neuerdings versprochenen] 220.000.

DAgegen steht der Aufsichtsrat von Petroecuador; dessen Politik ist,
alles SChweröl durch die SOte zu leiten. Dass dies vorteilhafter sei,
haben drei STudien Petroecuadors ergeben. ES geht um 78.000 Barrel
täglich, staatliches Schweröl.

Außerdem ist der Anteil des SÖ an der Sote schon im Haushaltsplan
veranschlagt, wenns an OCP ginge, würde Petroec ökonomische Probleme
bkommen.

OCP sagt, die Entscheidung läge beim Staat.

Weiteres.
Eine neue GEsetzesänderung besagt, dass die Einnahmen aus dem Sote-Öl in
den "STabiliseirungsfonds zur Sozialinvestition und Schuldentilgung"
gehen sollen.

Und:
Panama reaktiviert eine alte Pipeline von 131 km Länge (vor 23 Jahren
erbaut...) entlang der Grenze mit Costa Rica, um Erdöl aus Ecuador in
die USA zu schaffen. Es geht zunächst um 70.000 Barrel pro Tag.
Das Öl aus Ecuador kommt aber wohl per Tanker?

Gruß
Burkhard